16. November in Stuttgart: Roadmapping in der Praxis II

Wie können Unternehmen die Roadmap zu einem noch besseren Instrument des Technologie- und Innovationsmanagements entwickeln? Dieser Frage widmet sich die Konferenz »Roadmapping in der Praxis«. Auf dem Programm unter der Überschrift Roadmapping in der Praxis stehen psychologische Aspekte der Strategieerstellung, der Einsatz spezifischer Softwareinstrumente sowie Best Practices und die aktuelle Forschung führender Institute.

Aus der 2015 gemeinsam vom Fraunhofer IAO und TIM Consulting durchgeführten »Praxisstudie Roadmapping« lässt sich ableiten, dass eine Vielzahl von Unternehmen bereits eine hohe Reife beim Einsatz von Roadmapping entwickelt haben. Die Roadmap ist durch die Anbindung an vor- und nachgelagerte Methoden tief in das Technologie- und Innovationsmanagement sowie strategische Prozesse integriert. Im globalen Wettbewerb und insbesondere im Rennen um die Technologievorherrschaft stellt eine kontinuierlich aktualisierte Roadmap einen grundlegenden Erfolgsfaktor dar. Um aber in zunehmend dynamischen Märkten die eigenen Wettbewerbsvorteile sichern und ausbauen zu können, ist die Synthese von immer größeren Informationsmengen notwendig. Auch gilt es, grundsätzlich unternehmensfremde Entwicklungen zu berücksichtigen, die zu Disruptionen in den eigenen Märkten führen können oder zukünftige Chancen für die Unternehmensentwicklung bieten.

Unter den Vortragenden  sind die Firmen NXP, Rehau, das IfM Cambridge, das Fraunhofer IAO und das KompetenzCentrum Technologie- und Innovationsmanagement der FOM. Zusätzlich zu neuesten Erkenntnissen zum Einsatz von Roadmaps als Mittel der Disruptionsplanung wird der Einsatz von Software sowie die psychologische Komponente als Erfolgfaktor thematisiert. Begleitet wird der Tag durch Softwaredemonstrationen der Firmen Itonics und Sopheon.

Weitere Informationen zur Anmeldung finden sich hier: http://s.fhg.de/nEU

Sven Schimpf

Das Ende der High-Tech-Komfortzone: Haben Sie das Zeug zum »Frugal Innovator«?

Traditionell sind F&E-Abteilungen die (mehr oder weniger) kuschelige Komfortzone der Nerds. Im Ergebnis entstehen oft Produkte, die durch ausgefallene Gimmicks begeistern, am eigentlichen Bedarf des Kunden aber vorbeigehen. Das klassische Over-Engineering. Dabei ist auch das Prinzip Einfachheit eine spannende und vor allem lohnende Entwickleraufgabe: Wie gelingt uns eine Innovation ohne jeden Schnickschnack? Eine Lösung, die so schlank und sparsam ist, dass sie auch für Kunden mit kleinem Budget erschwinglich ist? Und die trotzdem unserem guten Namen gerecht wird?

Erfolgsbeispiele frugaler Innovationen

Beispiele für solche frugalen Innovationen (frugal = engl. für einfach, schlicht) jenseits von Plüsch und Klimbim bieten die Erfolgsgeschichten renommierter Unternehmen wie Siemens, IKEA, Accor und Mettler-Toledo. Siemens zeigt u.a. im Medizingeräte-Bereich, dass gute Qualität auch im Einstiegssegment möglich ist. IKEA hat sich den Ruf als das Möbelhaus für Kunden mit kleinem Geldbeutel und hohem Designanspruch gesichert. Accor punktet mit einem gelungenen Schulterschluss von Elite- und Budget-Hotels. Und Mettler-Toledo zeigt, dass auch Schwellenmärkte Wert auf Präzision im Messgerätebereich legen, wenn sie mit schlanken, robusten Lösungen einhergeht.

Frugale Innovationen, das zeigen die Beispiele, bieten viele Vorteile. Als Entry-Level-Produkte schaffen sie einen Zugang zu neuen Märkten, auch für das Hochpreis-Segment, denn sparsame Kunden von heute entwickeln sich nicht selten zu gutsituierten Kunden von morgen. Sie ermöglichen es, der Billigkonkurrenz frühzeitig eigene Lösungen gegenüberzustellen und damit die eigene Marktposition vor dem Angriff von unten zu schützen. Und sie bieten Lernchancen – gerade für die erfahrenen Tüftler (und geliebten Nerds) der Forschungs- und Entwicklungsabteilungen.

Quick-Check »Frugal Innovation Index«: Mit 20 Fragen zu 5 Innovationsimpulsen

Haben Sie schon erste Schritte in die frugale Welt gewagt oder bislang nur die Fühler ausgestreckt? Wo auch immer Sie stehen, der »Frugal Innovation Index« des Fraunhofer IAO gibt Ihnen Impulse für die nächsten Schritte. Anhand von zwanzig kurzen Fragen werden die wichtigsten Erfolgsfaktoren in den Bereichen Strategie, Organisation, Innovationsprozess und Kultur abgeklopft.

Quick-Check »Frugal Innovation Index«

Ihre Investition: ca. 15 Minuten Zeit. Ihr Gewinn: fünf Denkanstöße zu nächsten Schritten. Neugierig geworden? Prima, dann geht’s los. Quick-Check »Frugal Innovation Index«

Praktische Unterstützung zum Thema bietet unser Seminar »Frugal Innovation« am 30. Mai 2017 in Stuttgart, bei dem Sie unterstützt durch spannende Vorträge aus der Industrie und Hands-on Methodentraining frugale Konzepte anhand durchgehender Fallstudien entwerfen. Weitere Informationen und Beispiele frugaler Innovationen finden Sie auf unserer Webseite zum Thema.

Ob frugale Innovationen absoluter Blödsinn sind oder einfach nur genial, diskutieren wir gerne mit Ihnen in unserem Blog. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Welche Fragen beschäftigen Sie? Welche Beispiele kennen Sie? Wir freuen uns auf Ihr Feedback!

Liza Wohlfart

Publication in EN: Roadmapping in Practice – Timetable towards Success

Understanding trends and potentials at an early stage and integrating them into corporate strategy can generate essential competitive advantages and be the basis for long-term corporate success. One of the challenges is the integration of different business areas as well as the continuous coordination
of interfaces in corporate planning. Integrated planning is often complicated by the use of various planning tools, consideration of different timeframes and last but not least differences in design mindset.
At the event ”Roadmapping in practice: timetable towards success” at the Center for Virtual Engineering ZVE on April 21, 2016, companies reported on the practical usage of roadmaps and the creation of roadmaps in company networks. In addition, latest research insights were presented e. g. insights from the Practical Study on Roadmapping conducted by the Fraunhofer IAO in collaboration with TIM Consulting., In this publication contributions to the event have been edited and supplemented by visualizations that were produced during the event. Furthermore, the organizations that have coordinated or supported the event are presented. The presentation of contributions and organizations are supplemented by selected impressions, as information exchange between participants was the main focus of the event. Practical contributions were provided by industrial companies incl. Trumpf, Endress+Hauser and TomTom complemented by most recent findings from IfM Cambridge, Fraunhofer ISI and Fraunhofer IAO.

We are working on the next Roadmapping Event to be held in September/Octobre 2017 in Stuttgart – being organised in collaboration between CC R&D Management, Fraunhofer IAO and FOM Hochschule. Please do not hesitate to contact us for more information

Additional Information:

Sven Schimpf

Veröffentlichung: Roadmapping in der Praxis – Fahrplan zum Unternehmenserfolg

Roadmapping und insbesondere die Integration unterschiedlichster Planungsebenen in Unternehmen ist nach wie vor eine wesentliche Herausforderung der strategischen Planung. Dies hat sich auch auf unserer Veranstaltung im April 2016 gezeigt, auf der das Themenfeld „Roadmapping“ sowohl aus praktischer als auch aus wissenschaftlicher Perspektive beleuchtet wurde. Damit die Inhalte und Visualisierungen der Veranstaltung sowohl den Teilnehmern als auch allen anderen zur Verfügung stehen, hier nun die Veröffentlichung mit Beiträgen von Rednern und beteiligten Organisationen.

Aus der Praxis berichteten die Unternehmen Trumpf, Endress+Hauser und TomTom. Dies wurde durch Beiträge des IfM Cambridge, dem Fraunhofer ISI und dem Fraunhofer IAO ergänzt.

Die Planung einer weiteren Auflage der Veranstaltung im Jahr 2017 in Kooperation zwischen der Abteilung F&E Management des Fraunhofer IAO und der FOM Hochschule hat bereits begonnen. Bei Interesse freue ich mich über eine Nachricht und halte Sie gerne auf dem Laufenden.

Weitere Informationen:

Sven Schimpf

Thinktank Future R&D: Trends in der Forschung und Entwicklung

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Trends sind ein wesentlicher Treiber der Forschung und Entwicklung. Meist stehen jedoch die Arbeitsinhalte in Form von einzusetzenden Technologien oder Marktanforderungen im Mittelpunkt der Trenddiskussion. Ist die F&E als Abteilung im Unternehmen in ihrer derzeitigen Form aber ausreichend für zukünftige Herausforderungen gewappnet? Welche Trends stehen bei der Gestaltung einer zukunftsfähigen F&E im Mittelpunkt?

Seit einigen Jahren sind wir dabei relevante Trends in der F&E auf unterschiedlichen Ebenen regelmäßig abzufragen. Wissenschaftliche Veröffentlichungen im Bereich F&E Management werden analysiert, F&E Leiter befragt – und nicht zuletzt relevante Entwicklungen in Beratungs- und Forschungsprojekten verfolgt. Anfang dieses Jahres haben wir nun den Thinktank Future R&D ins Leben gerufen, um relevante Trends im F&E Management auch in größerer Runde zu diskutieren.

Genau zu diesem Thema organisieren wir am 29. September gemeinsam mit dem PDMA, der WFS und ISPIM eine Nachmittagmittagsveranstaltung zum Austausch und zur Diskussion relevanter Trends. Auf dem Programm stehen folgende Vorträge aus Industrie und Wissenschaft:

  • Neue Offenheit – der Wandel der R&D im digitalen Zeitalter
    Hyve AG, Dr. Michael Bartl
  • Next Generation R&D: Trends im F&E-Management
    Fraunhofer IAO, Dr. Sven Schimpf
  • Effectuation als neue (notwendige) Tugend im F&E-Management
    Wittenstein AG, Bert Miecznik
  • Vorstellung des Global Trend Networks La Futura
    La Futura, Sascha Eschmann

Über die Vorträge hinaus besteht die Möglichkeit zur Besichtigung des Immersive Engineering Labs im Zentrum für virtuelles Engineering – ZVE des Fraunhofer IAO. Daneben gibt es genügend Raum, um mögliche Trends zu diskutieren.

Weitere Informationen finden sich auf der Veranstaltungswebseite:

Sven Schimpf

Infografik und Ergebnisse: Praxisstudie Roadmapping

Was beinhalten Roadmaps in Unternehmen und wo werden sie eingesetzt? Wie sind sie organisatorisch eingebunden? Welche Informationsquellen nutzen Unternehmen und durch welche Methoden werden Roadmaps ergänzt? Mit welchen Herausforderungen sehen sich Unternehmen konfrontiert und welche Empfehlungen haben sie für den praktischen Einsatz von Roadmaps? Um neue Erkenntnisse zu diesen Fragen zu gewinnen, hat das Fraunhofer IAO in Kooperation mit TIM Consulting von Juli bis September 2015 eine Online- Befragung durchgeführt. Von 156 Antwortsets wurden 81 für die Auswertung berücksichtigt – darunter ausschließlich Unternehmen, die zum Zeitpunkt der Studie Roadmaps einsetzten.

Ein Auschnitt der Ergebnisse ist in der Infografik „Praxisstudie Roadmapping“ zusammengefasst. Untenstehend findet sich darüber hinaus der Link zur Broschüre „Praxisstudie Roadmapping“, die im Januar 2016 veröffentlicht wurde. Die Ergebnisse werden auch auf der Veranstaltung „Roadmapping in der Praxis: Fahrplan zum Unternehmenserfolg“ am 21. April, Fraunhofer IAO in Stuttgart vorgestellt.

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Weitere Informationen:

Sven Schimpf

Roadmapping in der Praxis: Fahrplan zum Unternehmenserfolg – 21. April am Fraunhofer IAO in Stuttgart

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Roadmaps sind ein wichtiges Instrument in der Unternehmensplanung. Speziell in der Technologie-, Produkt- und Strategieplanung können Unternehmen damit komplexe Zusammenhänge strukturiert darstellen. Welche Inhalte sollten jedoch in einer Roadmap enthalten sein, wer übernimmt die Verantwortung auf der Unternehmensebene und welcher Zeithorizont sollte in Roadmaps dargestellt werden?

Anhand der Metapher einer Straßenkarte unterstützen Roadmaps planerische Aufgaben in Unternehmen. Über die Planung einzelner Disziplinen hinaus ermöglichen sie es, unterschiedliche Planungsebenen wie z. B. Produkte, Märkte, FuE-Projekte und Kompetenzen zu verknüpfen. Einzig die zeitliche Einordnung ist der gemeinsame Nenner aller Roadmaps.

Auf der Veranstaltung »Roadmapping: Fahrplan zum Unternehmenserfolg« berichten Unternehmen über den praktischen Einsatz von Roadmaps sowie die Erstellung von Roadmaps in Unternehmensnetzwerken. Neuste Erkenntnisse aus der Forschung werden vorgestellt, u.a. die Ergebnisse der Praxisstudie Roadmapping, die das Fraunhofer IAO 2015 in Kooperation mit TIM Consulting durchgeführt hat.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfahren mehr zum Einsatz von Roadmaps in Unternehmen, lernen spannende Praxisbeispiele und die neuesten Entwicklungen aus der Forschung kennen und haben die Gelegenheit, sich über IT-Unterstützung im Roadmapping zu informieren. In einer interaktiven Session haben die Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Fragestellungen einzubringen und anhand aktueller Themenfelder aufzuarbeiten. Die Vernetzung zwischen den maximal 70 Teilnehmern steht dann im Mittelpunkt des Abendprogramms. Dieses wird durch einen Vortrag des Unternehmens Tomtom mit Einblicken in die Zukunft der Navigation als Unterstützung einer smarteren Zielerreichung ergänzt.

Zusätzlich zu den Vorträgen und einem interaktiven Programm stellen ausgewählte Softwarehersteller Lösungen für das Roadmapping in einer Ausstellungsfläche dar.

 

Weitere Informationen:

Sven Schimpf

Technologievorsprung sichern

Welche neuen Technologien führen zu den Produktinnovationen von morgen? Welche sind notwendig um in bestehenden Märkten wettbewerbsfähig zu bleiben? Welche Technologien werden durch andere substituiert? Wie können Technologien im Unternehmen erfolgreich entwickelt oder umgesetzt werden?

Mit diesen Fragestellungen hat sich das durch das bmbf geförderte Forschungsprojekt SyncTech – synchronisierte Technologieadaption als Treiber der strategischen Produktinnovation – in den letzten drei Jahren beschäftigt. In enger Zusammenarbeit zwischen dem Fraunhofer IAO, dem Karlruher Institut für Technologie, den Unternehmen Festo AG & Co. KG, Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Eisenmann SE, und Schnaitmann Maschinenbau GmbH unterstützt durch die Eins GmbH, wurden neue Lösungen insbesondere in den Bereichen der organisatorischen Einbindung der Technologieadaption sowie der Unterstützung durch semantische Suchwerkzeuge entwickelt.

Auf der Veranstaltung am 24. April 2015  am Fraunhofer IAO in Stuttgart mit dem Titel „Technologievorsprung sichern – Innovative Lösungen zur Identifikation und Bewertung von Technologien“ werden ausgewählte Lösungen der Technologieadaption in Fallstudien der beteiligten Unternehmen vorgestellt. Dies wird durch die ausführlichere Darstellung der im Projekt entwickelten Methoden und Tools ergänzt.

Weitere Informationen:

Sven Schimpf

Industrietag der R&D Management Conference 2014

Am 5. besteht die Möglichkeit für Industrievertreter gesondert an den Keynote Vorträgen, der Verleihung der Best Paper Awards der Konferenz, an Diskussionen zu ausgewählten Themen sowie am Konferenz-Dinner in der alten Reithalle Stuttgart teilzunehmen. Wer bis zum 6. Juni bleibt hat darüber hinaus die Möglichkeit, ausgewählte Labore der Fraunhofer Gesellschaft in Stuttgart Vaihingen zu besichtigen. Unter den bestätigten Keynotes sind Beiträge aus dem F&E und Innovationsmanagement von Siemens, Bosch und Festo, sowie einem der Väter des MP3-Codes aus der Fraunhofer Gesellschaft.

Weitere Informationen:

Sven Schimpf

Blind Spot: Research on Researchers – What makes a successful R&D campus?

R&D campuses are usually built in stages, evolving over time in response to the present – or more often than not, past – requirements of institutes and companies seeking to develop their future ideas, services and products.

Financial constraints, short-term demands and delays in planning and construction make it difficult to integrate and thus take full advantage of the “golden triangle” of people, organization and space. But is this really the case? Planners of R&D environments and campuses may find it astonishing how little information there is available to support R&D facilities design from laboratories and buildings as such to larger environments like campuses. For example there seems to be very little or almost no existing research into researchers’ needs and R&D processes within a larger spatial context – information that could support the tailored gathering of user requirements for campus design projects. The closest thing to it is the work done by Thomas Allen and others to analyze communication behavior and the spatial correlation between communication and architecture – but while this information is certainly important, it only partially applies to R&D work spaces and even less so to campus design. To date, no literature or comparative studies have been published on R&D campus design.

So what makes a successful R&D campus? Our starting point was to look at how the R&D campuses of world-class universities and successful companies are designed, so we recently drew up a list of prime examples based on certain criteria. We collected examples from both the industrial and academic research communities, basing our selection on rankings such as the Forbes Global 2000 and Fortune 500 (industry) as well as ARWU and SIR World Report (academia). We filtered these rankings according to certain criteria that defined the kind of campus we were interested in. For example, academic campuses had to be polythematic, with at least 5 different scientific disciplines. Among the top scorers of those we filtered out were the campuses of companies such as Microsoft, Novartis and Gazprom, and academic institutions including the University of Cambridge, MIT, the Swiss Federal Institute of Technology and the Tokyo Institute of Technology.

Common design factors shared by the campuses listed above include:

  • two circulation systems that separate logistics from pedestrian traffic
  • centralization of services such as libraries, main cafeterias and administration departments
  • R&D buildings within walking distance (under 500 m) of central services
  • R&D buildings have on average four floors (incl. ground floor)
  • between 21 and 30 percent of the campus area is green and recreational space

Overall, these factors indicate that effective interaction and good access to amenities were design priorities. Of course, designing or re-designing campuses with the factors above in mind does not guarantee higher IP revenues or the awarding of a Nobel Prize, but it does demonstrate a somehow approved approach to campus design. It is also worth mentioning certain differences that exist between the campus designs, as these might be areas in which industry and academia can learn from one another. For example, whereas the average proportion of admin:research staff on academic campuses is 1:4, it is 1:20 on industrial R&D campuses. By contrast, the academic campuses provide more areas for sports with roughly 11 percent space compared to only 5 percent on industrial campuses.
The following link shows the development stages of a campus master plan that Fraunhofer IAO was involved in developing for an R&D institute in Riyadh, KSA. The design scheme follows the above-mentioned principles and includes a high degree of interaction and networking between different centers and functions on campus: http://www.l-a-v-a.net/projects-de-DE/kasct-masterplan-de-DE/

Links:

Jörg Castor (re-posted from http://blog.iao.fraunhofer.de)