Kurzfilm: Wo kommen Ideen her?

Wo kommen die Ideen her – eine Frage, der sich wohl jedes Unternehmen schon einmal stellen musste – insbesondere in der Forschung und Entwicklung. Kann Inspiration „einfach so“ entstehen oder ist Inspiration das Ergebnis „harter Arbeit„?

In einem Kurzfilm von Andrew Norton  (Where Do Ideas Come From?) wird die Herkunft von Ideen charmant in Bildern von unterschiedlichen Persönlichkeiten erläutert. Mit dabei sind Mason, David Lynch, Ursula, Robert Krulwich, Chuck Close, Tracy Clayton, Heben Nigatu, Ray Barbee, Lulu Miller, und Susan Orlean. Vorgestellt wird der Film von Transom mit finanzieller Unterstützung der NEA.

Hoffentlich ein unerwarteter kleiner Hieb für das Gehirn…ein Film über Inspiration als Inspiration („Inspiration is … a little sucker punch to the brain„, Lulu Miller).

Sven Schimpf

Innovationsmanager: good chance to see…

In seinem Lebensraum in Unternehmen und sonstigen Organisationsformen breitet sich die Spezies des Innovationsmanagers immer weiter in unserem Wirtschaftsraum aus. Insbesondere in der Position von Stabstellen an der Seite der Geschäftsführer fühlen sich Innovationsmanager wohl. Aber auch die Verbreitung in Geschäfts- oder Funktionsbereichen und im Business Development nimmt beständig zu. Bleibt die Frage, mit was sich ein Innovationsmanager den lieben langen Tag beschäftigt, was Ihn oder Sie umtreibt und wodurch sich diese Spezies hervorhebt.

Wir haben vor einigen Jahren in einer Studie mit 86 produzierenden Unternehmen untersucht, wie Unternehmen sich im Innovationsmanagement organisieren. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Verantwortlichkeit der Innovationsmanager, die von der Koordination von Innovationsaktivitäten bis hin zu verschiedenen Rollen in Innovations-Teams beinhalten kann (Bildquelle: Sturm, Schimpf, Götzfried 2009) .

Dem Innovationsmanager werden im Wesentlichen die folgenden Aufgabenbereiche zugeordnet:

  • Die Planung und Koordination stellt die wesentliche Aufgabe von Innovationsmanagern dar. Dies beinhaltet entsprechend sonstiger Managementaufgaben die strategische Ausrichtung, die Koordination des Innovationsprozesses von der Identifikation über die Bewertung zur Umsetzung von Ideen und Innovationsprojekten sowie die Unterstützung der Geschäftsleitung bei Entscheidungen im Kontext von Innovationen
  • Bei der Umsetzung von Innovationen werden Innovationsmanager häufig gerne eingebunden. Dabei spielen die klassischen Aufgaben des PDCA-Zyklus, aber auch die konkrete Unterstützung in Projekten durch die Moderation verschiedener Phasen des Innovationsprozesses eine Rolle.
  • Da ein wesentlicher Teil von Innovation die Weiterentwicklung und Verknüpfung vorhandenen Wissens darstellt, beinhaltet die Verantwortung des Innovationsmanagers die Dokumentation, Speicherung und Kommunikation von innovationsrelevantem Wissen oder die Koordination von Mitarbeitern bei dieser Aufgabe.
  • Durch die steigende Bedeutung von Innovationen, die gemeinsam mit Partnern aus Industrie, Forschung oder mit den Kunden entstehen spielt die Organisation des Innovationsnetzwerkes als Aufgabe von Innovationsmanagern eine immer wichtigere Rolle.

Neben zahlreichen Studiengängen die heutzutage im Themenfeld angeboten werden, gibt es auch immer mehr Schulungen die versuchen, bestehenden oder zukünftigen Innovationsmanagern bei der Bewältigung dieses Aufgabenspektrums unter die Arme zu greifen. Der Weg aus der Komfortzone ist jedoch oft nicht durch einzelne Personen zu meistern sondern muss, getrieben vom obersten Management den Weg in alle Unternehmensbereiche finden. Dazu gibt es natürlich auch die ein oder andere kritische Stimme (siehe zum Beispiel:  Das Neue und seine Feinde von Gunter Dueck) und auch Unternehmen die nicht den klassischen Pfad nehmen (siehe How Google Works von Eric Schmidt und Jonathan Rosenberg).

Die Kultur jedes einzelnen Unternehmen spielt eine entscheidende Rolle dafür, wie und wo Neues entsteht – und auch wenn viel von Anderen gelernt werden kann, muss doch jedes Unternehmen seinen eigenen Weg finden. Wie immer trägt das Wissen, was alles möglich wäre dazu bei, den eigenen und vielleicht besten Weg zu finden.

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Sven Schimpf

Alles ist disruptiv – oder etwa nicht?

Disruption ist in aller Munde, nicht zuletzt mit dem Highlight der Kürung zum Wirtschaftswortes des Jahres 2015 durch die FAZ. Obwohl Prof. Clayton M. Christensen in den meisten Fällen als die prägende Person für diesen Begriff genannt wird, passiert es immer häufiger, dass alles, was mit einem gewissen Neuheitsgrad – und einer besonderen Bedeutung – versehen werden soll, mit dem Begriff der Disruption betitelt wird.

Nach Highlights wie dem Eklat zwischen Prof. Jill Lepore und Prof. Clayton M. Christensen, bei dem die Theorie der disruptiven Innovation in einem Artikel im New Yorker in Frage gestellt wurde, hat sich die Begriffsverwendung heute so weit entwickelt, dass der Urheber der Theorie in verschiedenster Form Stellung bezieht. Einmal wird der Begriff „Quantum Innnovation“ vorgeschlagen, um die Diskussion um die Begrifflichkeit der disruptiven Innovation zu klären, ein anderes Mal wird der Begriff erneut mit Beispielen dargestellt. Hier der zum letzten Punkt zugehörige Kurzfilm:

Und natürlich sind andere Autoren, u.a. auch der FAZ, nicht Christenssens Meinung, dass Uber keine disruptive Innovation darstellt. Eines bleibt Prof. Christensen, der disruptive Innovation als Prozess beschreibt, aber trotz allem schuldig: im Gegensatz zu anderen Innnovationsarten gibt es keine kurze und prägnante Aussage, was eine disruptive Innovation nun tatsächlich ist. Hier springen zum Glück andere Autoren ein. So hat Erwin Danneels in einer frühen Diskussion des Ansatzes von Prof. Christenssen eine disruptive Technologie als eine solche definiert, die im Markt eingesetzte Technologien überflüssig macht und die Investiton etablierter Player auf dem Markt (Incumbents) zerstört. Das ist eine schlüssige Zusammenfassung der von Christenssen beschriebenen Merkmale, mit dem Nachteil, dass eine disruptive Technologie, die erfolgreich von den großen, etablierten Playern erkannt und in neue Lösungen integriert wird damit automatisch ihren Status als disruptive Technologie verliert. Zu den wesentlichen Eigenschaften, die eine disruptive Innovation auszeichnen gehören sicherlich Christenssens Low-Cost Characteristik „offered less of what customers in established markets wanted“ oder die später ergänzte new-market Charakteristik „enabling the composition of functionalities in a new way“  sowie die durch weitere Autoren ergänzte Erfüllung der wesentlichen Kundenanforderungen wie bspw. durch Adner als „Dimensions of Performance that are most important to mainstream customers„. Eine wichtige und wesentliche Ergänzung ist auch die von Govindarajan & Kopalle beschriebene Ergänzung der Leistungszusammensetzung als „a combination that is unattractive to mainstream customers at the time of product introduction„. Und dann gibt es noch ergänzende Begriffe wie die Big Bang Disruption oder die Digital Disruption, die jedoch für eine präzisere Definition des Begriffes der Disruption eher außer Acht gelassen werden sollten…

Für Unternehmen ist es – wenn überhaupt relevant – dann zweitrangig,  ob eine Disruption einer bestimmten Definition genügt oder nicht. Das Taxigewerbe fühlt sich so oder so von Unternehmen wie Uber bedroht, die Erfindung des iPhones ist sicherlich nicht ganz unschuldig an der Entwicklung der Handysparte bei Nokia. Die Frage ist, wie über den Tellerrand hinaus geschaut werden kann, um wesentliche Neuerungen frühzeitig zu erkennen. Und natürlich,  wie die Entstehung disruptiver, radikaler oder kundenorientierter  Neuerungen im eigenen Unternehmen gefördert werden kann – nicht zuletzt durch die eigene Forschung und Entwicklung.

Die ideale Kundenerfahrung als Grundlage von Backcasting zur Entwicklung nutzerzentrierter Lösungen wurde bereits vor einiger Zeit kurz vorgestellt. Prof. Christenssen würde die ideale Kundenerfahrung hier wohl als den Job bezeichnen, der durch eine Lösung erfüllt werden soll oder muss. Wie Unternehmen disruptive Technologie-Entwicklungen frühzeitig identifizieren und was hierzu als Good- und Best Practices angesehen wurde haben wir in einer Studie analysiert. Wie mit disruptiven Entwicklungen in der industriellen Forschung und Entwicklung umgegangen werden kann wird auf der R&D Management Conference 2016 in Cambridge in einer eigenen Session diskutiert. Oft scheitert der Umgang mit Neuerungen in Großunternehmen aber weniger an dem fehlenden Wissen über eine technologische Entwicklung, als vielmehr an einer entsprechenden organisatorischen Neuausrichtung von Großunternehmen. Kodak als Erfinder und Opfer der digitalen Fotografie ist sicherlich eines der prominentesten Beispiele.

Das Thema der Disruption sollte also ernst genommen werden. Insbesondere im Rahmen von Entwicklungen wie dem Internet der Dinge, einer zunehmenden Digitalisierung oder Schlagwörtern wie Industrie 4.0 müssen sich Unternehmen mit Themenbereichen auseinandersetzen, die meist außerhalb des Kerngeschäftes und oft auch außerhalb der Kompetenz einer eigenen F&E Abteilung liegen. Über die vom Kunden explizit gewünschten Verbesserungen wird in vielen Fällen in Unternehmen kaum analysiert, welche lösungsunabhängigen Anfordern für die direkten oder indirekten Kunden tatsächlich im Vordergrund stehen. Eine ganzheitliche Ausrichtung der eigenen F&E Abteilung inklusive einer kontinuierlichen Umfeld- und Kundenanalyse, kombiniert mit entsprechenden Optionen um auch Themenbereiche außerhalb des Kerngeschäfts angehen zu können ist zur Absicherung gegen Disruptionen daher ein erster Schritt.

Ein Gedanke zum Abschluss: Es gibt kaum ein besseres Beispiel als die Automobilindustrie für den Grundgedanken der disruptiven Innovation: neben Modellen etablierter Hersteller, die auf zusätzliche Funktionalität setzen, sprießen derzeit kleine Unternehmen aus dem Boden, die einfache und günstige Elektromobile anbieten – ein potenzieller Anfang einer klassischen Low-End Disruption. Bleibt abzuwarten, ob sich hierdurch eine Zerstörung etablierter Player abzeichnen wird.

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Sven Schimpf

Web 2.0 im Innovationsmanagement

Instrumente des Web 2.0 sind heutzutage in vielen Bereichen des Unternehmensalltags angekommen. Es gibt kaum ein Unternehmen, dass nicht in mindestens einem Social Network vertreten ist und insbesondere im Bereich der Kundenkommunikation beteiligen sich Unternehmen regelmäßig mit Blog- oder Forenbeiträgen. Im Innovationsmanagement existieren in vielen Unternehmen jedoch noch Potenziale die genutzt werden können – hierzu lohnt es sich auf einige Beispiele zur Nutzung von Web 2.0 im Innovationsmanagement zu schauen.

Der generische Innovationsprozess kann in drei wesentliche Phasen untergliedert werden: Die Ideenfindung und -auswahl, die Konzept- und Lösungsentwicklung sowie die Markteinführung und Kontrolle. Durch die Anforderungen jeder Phase wird deutlich, wie Web 2.0 Instrumente eingesetzt werden können. In der Ideenfindung erlaubt der kollaborative Ansatz die Einbindung einer großen Zielgruppe aus Experten und/oder Kunden um Ideen zu sammeln. Darüber hinaus kann eine große Anzahl an Personen in die Bewertung eingebunden werden. Die Masse hat zwar nicht immer recht, schneidet jedoch in zahlreichen Beispielen oft besser ab, als einzelne Experten oder Expertengruppen. In der Konzept- und Lösungsentwicklung lohnt es sich auf Unternehmen zu schauen, die diesen Prozess an die Web 2.0 Community ausgelagert haben. Ein Beispiel in dem dies konsequent gemacht wird ist das Unternehmen Quirky, seit Anfang dieses Jahres sogar in Kooperation mit dem GE. Hier wird dann auch deutlich, wie die dritte Phase des Innovationsmanagement, die Markteinführung und Kontrolle, unterstützt werden kann. Zur Validierung von Produkten oder die Abschätzung des zukünftigen Erfolgs vor einer Markteinführung, die zum Teil auch dem Marketing dienen kann, können verschiedenste Instrument des Web2.0 von eigenen Internet Konfiguratoren bis hin zur Nutzung von Crowdfunding Plattformen verwendet werden.

Hier der entsprechende Impulsvortrag aus der Veranstaltung „Social Media und Innovationsmanagement„, die im Juli 2013 in Zusammenarbeit mit der bwcon und der Firma Hyve am Fraunhofer IAO durchgeführt wurde:


Für die Präsentation muss Java installiert sein – Navigation erfolgt über die Pfeiltasten (vor/zurück), der Index kann durch die Taste (i) eingesehen werden.

Sven Schimpf

Creativity: a collaborative group effort or the result of a solitary struggle of individuals?

“We need great ideas!” – says the top management! That’s the simple goal of innovation often given as a guideline to the innovation manager of the company. The innovation manager then has the task to find good ways of stimulation idea creation. How can you do it? Read the following paragraphs to find out more!

Everybody knows (or assumes) that good ideas are based on creative work by a team mixed with well-educated professionals, and experienced staff from different disciplines. This could consist of the prolific sales guy, the “I’ve seen it all”-engineer and the strategic thinking business development manager. Every so often, it’s good to add someone who gives fresh input from out of the box. In German, there is the nice word “Querdenker” for such a person – a “cross thinker” who can take things into a different perspective. He or she adds new aspects, questions old rules which are taken as a premise, adds fresh ideas, and asks many “dumb questions” stirring the discussion and the creative process.

So let’s add all these guys together, put them into a room, add a few creativity methods and a discussion moderator. Let them brainstorm and discuss in the workshop – and out come many good ideas, right? You might even add some outsiders (customers, researchers, etc.) and call it “lead user workshop”. But how successful will this be to really create good ideas?

Let’s look at another perspective: Some people think that collaboration for creating new ideas is overstated. For instance, in an article in the New York Times, Susan Cain makes the point that “people are more creative when they enjoy privacy and freedom from interruption.”  She cites a study by psychologists Mihaly Csikszentmihalyi and Gregory Feist and adds “the most spectacularly creative people in many fields are often introverted”. Isaac Newton and Steve Wozniak are presented as examples. Check out the article, a well written piece which combines the mentioned research results with historical evidence and a lot of common sense.

So does that mean brainstorming sessions and innovation workshops are useless? Should we all shut our doors, spend hours in confinement while seeking a genius solution to our current problem?

Practical experience from an industrial company

Let’s have a look at reality and practical application and some observations from my work as an innovation practitioner in the last few years: From my experience, the search for good new ideas should always start with a well-defined problem and a good innovation team to find and elaborate on ideas: see above!

In the literature and the lectures at university, the problems one might deal with are often colorful topics, which are fun to work on. Unfortunately, in a practical setting, the situation is often different and much less exciting. There is a current problem bothering the company, which is hard to tackle and a solution is urgently needed.  The question might be something very specific such as “How could a cleaning device be built to pre-clean parts before coating them?” with a long lists of technical conditions coming along. And yes, the competitors have found good solutions before you, there are a couple patents around blocking some approaches, there might a special technical competency missing in the team, and after all, you don’t have much money available for the required R&D activities. That’s all “very motivating” to begin with.

Anyway, the conventional way in many industrial companies to tackle this problem would be to assemble a team, give them a short advance note (such as a phone call or an email) and then get them together an innovation workshop. The team you have assembled has agreed to work on this for a day, and you send them some material to prepare themselves (the problem, some background, the customer requirements, what has been done in the past, etc.). Everybody gets together, but many didn’t have time to prepare themselves for the event. The discussion is structured and some creativity methods are used to support the process.  Fair enough! In addition to that, I would recommend to use these elements:

  • Present some basic insights on how your customers solve the problem now, and what the competitors offer.
  • Look at the basic principles of the problem (why do we need a clean part? How does cleaning work in general?) and question existing approaches to look at the broader picture (we might not have to clean, if there’s no dirt around in the first place).
  • Look at basic technical solution principles for the problem – no matter if it was applied in your industry sector yet.
  • Bring in some market and technology trends to “spice up” the discussion.
  • Create a positive atmosphere and assure a constructive discussion: Try to soothe participants who are discussing too aggressively and make sure everybody can contribute.

These elements do help to make the idea workshop productive – which means you can get a lot of ideas, of which some should be good – and new.

Individual creativity to support group creativity

Now, with what we have learned from the mentioned research from psychology, I would add the following recommendations:

Take the time to prepare the participants personally in one-on-one meetings on the objective of the workshop and about the problem that has to be addressed. Try to get them to work on the problem individually for at least a couple hours before everybody gets together.

Let’s face it: You can sure motivate people to look for “everything that makes our products better” in an idea workshop. But without good preparation of the participants, you’re going to get a lot of ideas missing the point. The people bringing in these ideas have a reason why they think their ideas are important, and should be given a thoughtful feedback (which should contribute to their motivation). But honestly, this needs some of your time and effort, which can be better spent. So do your homework and invest some time to prepare the workshop well and make sure participants will do the same.

Claus Lang-Koetz

Woher kommen eigentlich die „guten“ Ideen?

Gute Ideen sind die Grundlage für eine erfolgreiche Forschung und Entwicklung, nicht nur im Bezug auf Produkte sondern auch auf alle anderen Unternehmensbereiche. Das ein großer Teil guter Ideen nicht während der Arbeitszeit entsteht wird durch verschiedenste Einrichtungen regelmäßig von neuem wissenschaftlich nachgewiesen. Eine wichtige Voraussetzung für die Entstehung von Ideen ist es, wenn Gedanken ausschweifen können. Freizeitaktivitäten oder langweilige Meetings sind Beispiele in denen diese Voraussetzung oftmals erfüllt wird…

Woher die guten Ideen tatsächlich kommen ist allerdings eine Frage, die nach wie vor nur teilweise geklärt werden konnte und die von vielen Faktoren abhängig ist. Ein Ansatz diese Frage zu klären ist das neue Buch von Steven Johnson „Where good ideas come from: The natural history of innovation“, wobei schon die Ankündigung des Buches von einer guten Idee begleitet wird:

Seit dem 5. Oktober gibt es das Buch zu kaufen – ansonsten finden sich weitere Informationen auf der Webseite von Steven Johnson. Dessen Sorge im Bezug auf die Animation von Cognitive Media ist übrigens, dass Leser seines Buches enttäuscht sein könnten, da im Buch keine Schildkröten zu finden sind…

Sven Schimpf